Die Frühlingsbrise im zweiten Mondmonat bringt leichten Regen mit sich, der alles still befeuchtet und die Feldarbeit einleitet. In den letzten Tagen hat es in vielen Gebieten Südchinas anhaltend leicht geregnet. Die feinen Regentropfen durchfeuchten die fruchtbaren Hügel und machen dies zu einer idealen Zeit für die Taro-Aussaat. Die Bauern sind im Regen emsig auf den Feldern und säen die Tarosamen in die feuchte Erde – ein lebendiges Bild des Frühlingsbetriebs.
„Frühlingsregen ist so kostbar wie Öl. Jetzt, wo der Boden feucht und locker ist, keimen die Tarosamen schnell und gedeihen prächtig.“ Früh am Morgen, noch bevor der Nieselregen aufhörte, setzten die Bauern Bambushüte und Regenmäntel auf, stiegen über die schlammigen Grate und gingen zu ihren Tarofeldern. Mit ihren Hacken gruben sie vorsichtig flache Gruben, nahmen die gekeimten Tarosamen behutsam heraus, legten sie ordentlich mit den Triebspitzen nach oben hinein und bedeckten sie mit feuchter Erde. Ihre Bewegungen waren geschickt und sanft, um die zarten Triebspitzen nicht zu beschädigen.
Es nieselte unaufhörlich und durchnässte die Kleidung der Bauern, doch das konnte ihre Begeisterung für die Feldarbeit nicht trüben. Auf den Feldern beugten sich einige zum Säen, andere bearbeiteten den Boden, wieder andere kämmten die Dämme und arbeiteten geordnet zusammen. Der Regen floss über die Dämme, befeuchtete jeden Zentimeter des Bodens und nährte jedes Taro-Samenkorn, das die Hoffnung auf eine reiche Ernte in sich trug. Die Bauern berichteten, dass Taro, der im leichten Regen des zweiten Mondmonats gesät wird, tiefe Wurzeln schlägt und eine hohe Überlebensrate aufweist. Wenn die Regenzeit einsetzt, wird sie genau die kritische Wachstumsphase der Taro-Sämlinge einholen und so eine solide Grundlage für einen hohen Ertrag später schaffen.
Der Regen durchfeuchtet die Felder und nährt den Boden, und die Anbausaison darf nicht beeinträchtigt werden. Der anhaltende Frühlingsregen hat ideale Bedingungen für die Taro-Aussaat geschaffen. Die Bauern nutzen diese günstige Gelegenheit, um mit harter Arbeit Hoffnung zu säen. Sie lassen die Taro-Samen unter der nährenden Kraft des Frühlingsregens Wurzeln schlagen und wachsen, um im Herbst die prallen, klebrigen Früchte zu ernten und so einen vielversprechenden Start in ein höheres Einkommen im neuen Jahr zu ermöglichen.